Vereinsausflug nach Lohr am Main
Am Sonntag, den 29. September 2024 fand sich eine Gruppe von 35 Personen am Darmstädter Hof ein um am diesjährigen Vereinsausflug nach Lohr am Main teilzunehmen. Das Wetter war uns wohlgesonnen und wir starteten um 9 Uhr.
Über die A5 Richtung Frankfurter Kreuz und dann über die A3 Richtung Aschaffenburg – Ausfahrt Weibersbrunn führte uns unser Weg durch den herrlichen Spessart nach Lohr am Main.
Unser erstes Ziel ist die Wallfahrtskirche Maria Buchen gewesen. Pater Andreas Iwanicki von Maria Buchen erwartete uns bereits. Einem einfachen Viehhirten, der seine Herde durch das Buchental trieb, verdankt Maria Buchen der Legende nach, seine Entstehung. Etwas abseits des Weges von Lohr nach Karlstadt soll der fromme Schäfer einen Platz gefunden haben, der es ihm besonders angetan hatte: Er schnitzte ein Bildnis der schmerzhaften Muttergottes mit dem toten Heiland auf dem Schoß und stellte es in die Asthöhle einer alten Buche. Das kleine Waldheiligtum sprach sich herum, und alsbald wandten sich viele Menschen hilfesuchend an die Muttergottes in der Buche. Dies war der Grundstein für die Erstehung der Wallfahrtskirche Maria Buchen.
Danach erwartete uns am Schloßplatz das Schneewittchen und die beiden Stadtführerinnen „Die Wirtin vom hölzernen Gaul“ und „Das Lohrer Waschweib“. Beide erzählten uns auf witzige theatralische Art und Weise Geschichten aus Lohr.
Die Stadt Lohr mit Ihren rund 15.000 Einwohner liegt zwischen Spessart und Mainfranken und bezaubert ihre Besucher mit idyllischen Gassen, den vielen belebten Plätzen und schönen Fachwerkhäusern. Lohr am Main ist seit dem 8. Jahrhundert besiedelt und wurde 1295 das erste Mal urkundlich erwähnt. Bis heute hat sich Lohr den Charme des Mittelalters erhalten. Besucher, die durch die romantischen Straßen und Gassen streifen, spüren noch an vielen Stellen, wie lebendig die Geschichte hier ist. Die malerischen Winkel der Altstadt laden zur Entdeckungsreise ein.
Danach starteten wir eine gut 1stündige Wanderung durch den Wald zum Sägewerk in Rothenbuch. Dort angekommen überfielen uns 8 Räuber die uns Hab und Gut abnehmen wollten. Sogleich wurden Holger, Jürgen, Reiner, Petra B., Wanpen und Thomas auf die Bühne geholt um das „Theater“ zu begleiten. Erzählt wurde eine kleine Räubergeschichte mit Witz, Spaß und Musik. Begleitet durch die Räubergitarre sangen wir drei gemeinsame Lieder.
Nach dem Räuberüberfall mussten wir uns alle stärken und fuhren gemeinsam nach Weibersbrunn in das Hotel Jägerhof, dort angekommen dauerte es nicht lange und unser vorbestelltes Essen wurde serviert.
Gestärkt und gut gelaunt ging es um 18:45 Uhr wieder nach Hause. Am Darmstädter Hof angekommen verabschiedeten wir uns alle und gingen müde von dem erlebnisreichen Tag nach Hause.
Einen besonderen Dank gilt Ute, Sabine, Regine und Reiner L. die mich beim Kassieren, verteilen der Speisekarte, Fotografieren und der Vorfahrt unterstützt haben.
Herzliche Grüße
Petra Steffan